Fagott

aus der Festschrift 2006Das Fagott spielt eine wichtige Rolle im Bassregister, zusammen mit der Bassklarinette und dem Baritonsaxophon bildet es den Holzbass.

 Die Musiker:

Foto folgt        
Marius Richter        

 

Die Instrumentenkunde:

Das FagottDas Fagott ist ein Holzblasinstrument in der Tenor- und Basslage mit Doppelrohrblatt, dessen Name (ital. fagotto = „Bündel“) sich aus seiner mehrteiligen Bauart ableitet. Das Fagott ist ungefähr 1,35 m hoch, die gesamte Rohrlänge beträgt aber inklusive S-Bogen ca. 2,55 m, da sie aus zwei Röhren resultiert, die nebeneinander liegen: Im Stiefel, der aus diesem Grund auch „Doppelloch“ genannt wird, verlaufen zwei parallele Bohrungen, die am unteren Teil durch ein U-förmiges Messingrohr miteinander verbunden sind. Auf der Querschnittsgrafik ist in blauer Farbe die Luftsäule in ihrer größten Ausdehnung, also beim Spielen des tiefsten Tones (Kontra-B), abgebildet: Sie beginnt beim Rohr, geht dann zum S-Bogen, geht über den Flügel in den einen Teil des Stiefels, beschreibt dort eine Haarnadelkurve, um dann über die andere Hälfte in die Bassstange zu laufen und im Schallstück zu enden.

Das Register über sich selbst:

Der Auftrag: Unauffälliges Komplettieren des sinfonischen Klankörpers, möglich gemacht durch strategisches Positionieren im Herzen des Orchesters.

Die Waffe: Das Fagott - Der quietschende Maulwurf drängt sich geschickt in alle Register, wobei weder Melodie noch Begleitung ihn abschrecken.Es arbeitet sich unerschrocken von der Basis zur Führung und manipuliert so unbemerkt den Rest wie z.B. die Schwarzwurzeln.

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