Saxophone

aus der Fetschrift 2006Im Blasorchester werden fast ausschließlich das Alt-Saxophon in Es, das Tenor-Saxophon in B und das Bariton-Saxophon in Es verwendet. Seltener das in kerzengerader Form gebaute Sopran-Saxophon.

 Die Musiker:

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Klaus Mutschler Nils Eckeberg Anja Gutsche Alex Hartmann  

 

Die Instrumentenkunde:

Obwohl doch vollkommen aus Metall, gehört das Saxophon trotzdem zu den Holzblasinstrumenten. Dies liegt in der Anblastechnik begründet, denn genau wie bei den Klarinetten wird der Ton durch ein Schnabelmundstück mit einfachem Rohrblatt erzeugt. Die Klappenmechanik ist aber eher mit der der Flöte als mit der einer Klarinette verwandt. Das Saxophon wurde um 1840 von Adolphe Sax, einem belgischen Instrumentenbauer aus einer Kombination einiger anderer Instrumente entwickelt. Es gelang jedoch nur in ganz wenigen Fällen, das Saxophon ins Sinfonieorchester einzuführen. Es machte daher seinen Weg über französische Militärkapellen und die Südstaaten Amerikas in die amerikanische Jazz-Szene (New Orleans). Von hier war der Weg in die großen Swing-Orchester (Big-Bands) nicht mehr weit. Ins deutsche Militärorchester gelangte das Saxophon erst kurz vor dem 2. Weltkrieg, als Felix Husadel beschloss, seinem Luftwaffenmusikkorps einen Saxophonsatz beizufügen (nicht bei Infanterie und Marine). In Deutschland konnte das Saxophon seinen Siegeszug erst nach dem Krieg in den großen Tanzorchestern und in der Jazzmusik antreten. Die Saxophone

Die Das Register über sich selbst:

„Willst Du zwei Stunden glücklich sein, dann betrinke Dich!
Willst Du zwei Monate glücklich sein,dann heirate!
Willst Du aber ein ganzes Leben glücklich sein, dann lerne ein Instrument und zwar Saxophon!“

Fünf Musikerinnen haben sich dieses, etwas abgeänderte chinesische Sprichwort, zu Herzen genommen und tragen seit dem mit 2 Altsaxophonen, 2 Tenor- und einem Baritonsaxophon dazu bei, das Orchester mit wunderschönen Klängen zu bereichern. Die „Queens of Verzögerungen“ lieben es, solistische Passagen bis aufs Letzte auszukosten, was dem Dirigenten und dem restlichen Orchester oft spontanes Anpassungsvermögen abverlangt. Da die Saxophone die verlorene Zeit gerne wieder bei schnellen, technisch schwierigen Stellen aufholen möchten, sorgen sie dafür, dass der Dirigent nie unterfordert ist. Das Instrument mit dem „schönsten Klang“ muss sich im Kampf um die Melodie oft gegen die von allen Seiten lauernde Bedrohung der Trompeten und „Schwarzwurzeln“
durchsetzen - meist siegt jedoch „das Gute“. Einige Neider auf dem Posaunenregister bleiben leider zurück!

Das Saxophon besticht durch Variationsreichtum in Bezug auf Spieltechnik und Klangspektrum (von tiefen, sonoren- bis hin zu schrillen, jazzigen Tönen). Nicht jeder kann es bändigen. Kein Wunder, dass dieses Saxophonregister ausschließlich von Profis besetzt ist!

aus der Festschrift 2006

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