Tenorhörner
Im Blasorchester haben "die Tenöre" weit gefächerte Aufgaben. Von der Melodie über eigenständige Nebensolo-Passagen und harmonische Aufgaben, müssen sie mitunter sogar die Tuben in ihrer Bass-Funktion unterstützen.
Die Musiker:
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Kai Bürgin | Sebastian Mühlbach | Norbert Runge | Martin Schönstein | Stephan Klingele |
Die Instrumentenkunde:
Das Tenorhorn ("Infanteriecello") gehört ebenfalls zur Familie der Bügelhörner (siehe letzter Absatz) und klingt eine Oktave tiefer als das Flügelhorn. Es ist äußerst beweglich und somit wie das Flügelhorn für schwierige Läufe und Melodiepassagen besonders geeignet. Es unterscheidet sich von der Posaune durch den viel weicheren, tragenden Klang. Ursprünglich auch in Trompetenform gebaut, sind heute nur noch die ovale Form (mit Zylinderventilen) oder die Tuba-Form (mit Zylinder- oder Perinet-Ventilen), jeweils mit nach oben gerichtetem Schallbecher gebräuchlich.
Tenorhorn und Baritonhorn sind eigentlich identische Instrumente, obwohl die Baritonstimme (im Bass-Schlüssel) mit möglichst weit mensurierten Instrumenten geblasen werden soll, um die etwas tiefere Lage gegenüber den Tenorhörnern (im Violin-Schlüssel) klanglich besser zur Geltung zu bringen. Vier Ventile sollten generell zum Standard gehören.
Das Register über sich selbst:
Tenorhorn, Tuba, Waldhorn – die drei Vertreter des Blechregisters der Orchestergemeinschaft haben viel gemeinsam. Zum Einen lässt allen schon der Klang ihrer Namen erahnen, welch wunderbare Töne sich aus diesen goldenen Instrumenten entlocken lässt. So vollenden erst sie wirklich das Spiel der anderen Register mit wohlklingenden, warmen Tönen oder verleihen mit beeindruckenden Melodien den Stücken Leben. Außerdem würden sie sich alle um mehr Verstärkung freuen. Fristen sie ihr Dasein in der letzten Reihe doch manchmal einsam, aber dennoch glücklich, und hin und wieder auch durch Gastmusiker gestärkt, werden sie stets treu ihren Dienst in der Orchestergemeinschaft Seepark antreten, getreu dem Motto: „Es ist nicht Quantität die zählt, sondern Qualität.“


