Pressespiegel

18.11.2008 Frieren für den Fernsehauftritt Badische Zeitung
03.05.2008 Zwei Vereine mit nur einem Vorstand Badische Zeitung
21.02.2006 Ein harmonischer Rückblick Badische Zeitung
16.02.2006 Geburt im Schnogeloch Badische Zeitung
08.04.2005 "Musik als Bindeglied" Badische Zeitung
15.12.2004 "Mit Feuereifer: Blasmusik im Seepark" Badische Zeitung
27.04.2004 "Blasmusik, weit weg vom Schlager" Badische Zeitung
27.03.2004 "Großer Andrang auf das "Dschungelbuch" Badische Zeitung
17.03.2004 "Zusammen sind sie besser“ Badische Zeitung
23.12.2003 "40 Jahre spielte er die Tuba" Badische Zeitung
02.04.2003 "Nachwuchs stellt sich vor" Badische Zeitung
21.03.2003 "Zusammenspiel hat sich bewährt" Badische Zeitung
10.12.2002 "Auszeichnung für junge Musiker" Badische Zeitung
14.03.2002 "Eine neue Ära im Westen" Badische Zeitung
16.03.2001 "Viel Applaus schon zum Auftakt..." Badische Zeitung

Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 18. November 2008

Frieren für den Fernsehauftritt

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Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 03. Mai 2008

Zwei Vereine mit nur einem Vorstand
Orchestergemeinschaft Seepark

BETZENHAUSEN / MOOSWALD. Seit 2001 bilden die beiden Musikvereine Betzenhausen-Bischofslinde und Mooswald die Orchestergemeinschaft Seepark. Doch erst in diesem Jahr kam es zur ersten gemeinsamen Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus am Seepark. Wie Mathias Gutsche, der Vorsitzende beider Vereine, erläuterte, wolle man mit einem kleinen Konzert zum Auftakt an frühere Traditionen anknüpfen. Schriftführerin Alexandra Müller berichtete unter anderem von Auftritten am Weißen Sonntag, beim Betzenhauser Bürgerhock und am Tag der Blasmusik sowie vom Kirchenkonzert zugunsten der Rotkreuz-Notfallhilfe und dem Jahreskonzert als Höhepunkt des Vereinslebens. Jugendvertreterin Sandra Link schilderte die wichtigsten Aktivitäten des immer größer werdenden Jugendorchesters. Es umfasse derzeit 45 Kinder und Jugendliche in der Einzelausbildung — mit steigender Tendenz. Außer etlichen Auftritten gab es ein Sommerfest der Jugend und das neu eingeführte Probenwochenende in Breitnau. Michael Kott informierte über die Finanzen der beiden Vereine. Insbesondere der Musikverein Mooswald habe durch den Wegfall des Seenachtsfestes einen Großteil seiner Einnahmen verloren. Hier müsse nach neuen Einnahmequellen gesucht werden. Wie die gemeinsame Versammlung beschloss, werden nun in beiden Vereinen die gleichen Jahresbeiträge verlangt. Damit beträgt der Beitrag in Betzenhausen-Bischofslinde für Neumitglieder künftig 16 statt 12 Euro. Der Familienbeitrag von 18 Euro fällt künftig weg. Horst Bergamelli, Vorsitzender des Bürgervereins Mooswald, leitete die Vorstandswahlen und kritisierte die Kürzungen der städtischen Zuschüsse an die Vereine, da diese eine wichtige Sozialarbeit betrieben. Grundsätzlich müsse wieder auf ein neues Seenachtsfest zu anderen Bedingungen hingearbeitet werden. Wahlergebnisse: Gemeinsamer Vorstand beider Musikvereine: Vorsitzender Mathias Gutsche, Kassierer Michael Kott, Schriftführerin Alexandra Müller, Jugendvertreterin Sandra Link, aktiver Beisitzer Betzenhausen: Max Reichenbach, aktive Beisitzerin Mooswald: Britta Hauß, passive Beisitzerin und Elternvertreterin Ursula Jautz, Organisationsberater Wolfgang Hassler. Mitgliederzahlen: Musikverein Betzenhausen-Bischofslinde: 161, Musikverein Mooswald: 235. Kontakt: Vorsitzender Mathias Gutsche, Telefon: 0761 / 4760693, E-Mail: info@orchestergemeinschaft.de. von Harald Albiker [zur Übersicht]


Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 21. Februar 2006

Ein harmonischer Rückblick auf die Vereinsgeschichte
Jubiläumsfestakt für “50 Jahre Musikverein Mooswald” / Viel Lob für die intensive Jugendarbeit in der Orchestergemeinschaft

MOOSWALD. Mit einem gelungenen Jubiläumsfestabend und der Vorstellung einer hervorragend gestalteten Festschrift feierte der Musikverein Mooswald am Wochenende sein 50-jähriges Bestehen. Das Rahmenprogramm bestritt die Orchestergemeinschaft Seepark, der der Musikverein angehört, unter ihrem Dirigenten Michael Schönstein mit traditionellen, aber auch zahlreichen sinfonischen und avantgardistischen Arrangements für Blasmusik. Mathias Gutsche, Vereinsvorsitzender seit 1993, durfte nach Glückwünschen an den Musikverein zahlreiche Ehrengäste, darunter Bürgermeister Ulrich von Kirchbach und Harald Bobeth, Präsident des Oberbadischen Blasmusikverbandes “Breisgau” , sowie mehrere Ehrenmitglieder aus der Gründerzeit begrüßen. Von Kirchbach hob die im vielseitigen Vereinsleben Freiburgs fast einmalige Geschichte des Vereins, in welche die Jugend fest eingebunden ist, hervor. Musik werde hier nicht einfach konsumiert, sondern selbst kreativ erarbeitet. In mehreren Kooperationen gehe man über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus. Er dankte allen zumeist ehrenamtlich wirkenden Frauen und Männern für diese aktive Arbeit. Dazu gehörten auch viele Sponsoren, ohne die vieles nicht möglich wäre. Der Stadtrat und Mooswälder Bürgervereinsvorsitzender Horst Bergamelli bezog auch den 20 Jahre alt gewordenen Musikverein Betzenhausen-Bischofslinde (den Partner in der Orchestergemeinschaft) in seine Glückwünsche mit ein. Als Gastgeschenk hatte er die kostenlose Nutzung des Fritz-Hüttinger-Hauses für diesen Abend mitgebracht. Ehrenpräsident Karl Gugel, Gründungsmitglied und selbst 40 Jahre aktiver Musiker, berichtete in launigen Worten von Erinnerungen aus den ersten Jahren. Als junge Burschen stellten sie den “alten Hasen” der 1936 gegründeten Siedlermusik der Vorkriegszeit und Musikern aus der Nachbarschaft die Stühle bereit und richteten die Noten. Um Instrumente anschaffen zu können, wurden große Feste, das erste im Rehwinkel, ausgerichtet. In origineller Art stellte Schriftführer Michael Kott wichtige Ereignisse aus der Zeit- und Weltgeschichte dem Vereinsgeschehen gegenüber. Seit dem 25-jährigen Bestehen 1981 sind Anja Gutsche, Thomas Bürgin und Hans Glunk noch in der Kapelle aktiv. Kott dankte besonders dem bekannten Cartoonisten und “Herrn der Hühner” Peter Gaymann für seine Mitarbeit an der Festschrift — in Form von 16 Farbtafeln mit “Musikhühnern”. Den Hauptgestaltern der Festschrift, außer Kott auch Dirigent Michael Schönstein, dankte Vorsitzender Mathias Gutsche und überreichte ihnen einen Gutschein für einen Aufenthalt mit Hotelübernachtung im Europapark mit ihren Partnerinnen. Ein Stehempfang mit Imbiss ließ den Abend bei vielen Gesprächen ausklingen. Bereits am Nachmittag waren die älteren Mitglieder zu Kaffee und Kuchen und einem Diavortrag von Mathias Gutsche eingeladen gewesen. von Harald Albiker [zur Übersicht]


Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 16. Februar 2006

Geburt im Schnogeloch
Der Musikverein Mooswald entstand vor 50 Jahren als “Siedler-Musikverein Freiburg-West”

MOOSWALD. Der 18. Februar 1956 war in der Gaststätte “Zum Schnogeloch” die Geburtsstunde des heutigen Musikvereins Mooswald, damals noch “Siedler-Musikverein Freiburg-West” . Gäbe es verlässliche Unterlagen, könnten es auch schon nahezu 75 Jahre sein, denn kurz nach dem Einzug vieler Familien im neu gegründeten Stadtteil Mooswald in den 1930er-Jahren hatten die “Siedler und Eigenheimer” eine eigene Siedlermusik. Die fand jedoch in den Wirren und Bombennächten des Zweiten Weltkrieges ein rasches Ende. Initiatoren für die Neugründung waren Wilhelm Lehmann und Karl Losch, gleichzeitig die ersten Vorsitzenden. Die einzigen noch lebenden Gründungsmitglieder sind Karl Gugel, Werner Jost und Fritz Schoch. Leider gibt es kein auffindbares Gründungsprotokoll. Laut einer Inventarliste waren es 21 Gründungsmitglieder, die fast alle auch Musiker waren. Geld war kaum vorhanden, so mussten die Musiker ihre Instrumente selbst finanzieren und je Probenabend auch noch je 50 Pfennig für den Dirigenten — der erste war Paul Schulz — bezahlen. Statt einer eigenen Uniform gelang es dem Vorstand, ausgemusterte grüne Polizeiuniformen zu erwerben. Dies führte gelegentlich zu peinlichen, aber auch lustigen Verwechslungen. Schon am 1. Mai des Gründungsjahres begann die bis heute bestehende Tradition des Maiweckens. 1961 wurde der Musikverein in “Musikverein Freiburg-West” , 1984 dann in Musikverein “Freiburg-Mooswald” umbenannt, um die Verbundenheit mit dem Stadtteil zu betonen. Nach der Gründung Landwassers war ja Freiburg-West nicht mehr der westlichste Stadtteil. Mit einem viertägigen Fest auf dem Flugplatzgelände wurde 1981 das 25-jährige Bestehen ausgiebig gefeiert. Immer stärker setzte der Musikverein auf die Jugend. Wesentlichen Anteil daran hatte der langjährige Vorsitzende und Ehrenpräsident Karl Gugel in Zusammenarbeit mit dem über 25 Jahre lang sehr erfolgreich wirkenden Dirigenten Martin Kuhn. 1982 wurde nach den alten Polizeiuniformen und nachfolgenden grauen Jacketts eine neue Uniform mit Stadtteilwappen Wirklichkeit. Über 13 Jahre lang leitete der heutige Präsident des Oberbadischen Blasmusikverbandes Breisgau, Harald Bobeth, die Geschicke des Vereins als Vorsitzender, ehe Mathias Gutsche 1991 dieses Amt übernahm. 1998 wurde Michael Schönstein neuer Dirigent. Mit ihm erlebte die Musikkapelle einen deutlichen musikalischen Aufschwung hin zu einem sinfonischen Orchester. Noch fehlte eine größere Anzahl von Musikern. Da der Nachbarverein Betzenhausen-Bischofslinde um 2000 einen neuen Dirigenten suchte, kam es zu gemeinsamen Vorstandssitzungen mit dem Ziel einer Kooperation beider Orchester. Ein Jahr später war es soweit. Mit “Orchestergemeinschaft Seepark” war bald auch ein gemeinsamer Name gefunden. So können dieses Jahr gleich drei “Jubiläen” gefeiert werden: 50 Jahre Musikverein Mooswald, 20 Jahre Musikverein Betzenhausen-Bischofslinde und fünf Jahre Orchestergemeinschaft Seepark. Das neu formierte rund 50 Musiker umfassende Orchester hat in vielen Sparten unter der Leitung des noch sehr jungen Dirigenten Michael Schönstein sehr an musikalischer Qualität gewonnen. Inzwischen wurde sogar ein recht flottes Jugendorchester gegründet.Eine Festschrift würdigt alle drei “Jubiläen” .
Beginn der Jubiläumsfeierlichkeiten am Samstag, 18. Februar, ist um 15 Uhr im Fritz— Hüttinger-Haus, Am Hägle 1, mit einer Kaffeetafel für alle Mitglieder (Einlass 14 Uhr). Dabei gibt es Gelegenheit, die Bildausstellung zur Geschichte des Musikvereins anzusehen. Um 19 Uhr beginnt der Festabend mit Sektempfang, ebenfalls im Fritz— Hüttinger— Haus. Außer Ehrungen gibt es einen Abriss der Chronik des Musikvereins, außerdem wird die Festschrift vorgestellt. von Harald Albiker
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Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 8. April 2005

Musik als Bindeglied - Doppelkonzert in Eichstetten
Musikverein Eichstetten und Orchestergemeinschaft Seepark boten Musik auf hohem Niveau.

EICHSTETTEN. Einen hohen Unterhaltungswert hatte der Konzertabend des Musikvereines in der Festhalle. Das musikalische Niveau wurde auch durch die Teilnahme der Orchestergemeinschaft Seepark deutlich angehoben. "Das Pflänzchen der Partnerschaft entwickelt sich positiv". Mit dieser Feststellung umriss Eichstettens Bürgermeister Gerhard Kiechle den Gastauftritt der Orchestergemeinschaft Seepark in Eichstetten. Jüngst hatte die Kaiserstuhlgemeinde mit dem Freiburger Stadtteil Mooswald eine Stadt-Land-Partnerschaft begründet und das gemeinsame Konzertieren bildete dabei einen weiteren Mosaikstein des Zusammenwachsens und gegenseitigen Kennenlernens. Kiechle und auch der Vertreter des Bürgvereins Mooswald, Horst Bergamelli, unterstrichen in ihren Grußworten die Wichtigkeit der Verbindung. Vor allem sollen Stadt und Land auch in der Region noch näher zusammenkommen.  Keine Berührungsängste hatten die Musikerinnen und Musiker beider Kapellen. Frisch und unbeschwert agierten die rund 90 Mitglieder beider Kapellen auf der Bühne. Dabei wurde deutlich, dass beide in der Oberstufe angesiedelt sind und ein beachtenswertes musikalisches Niveau haben. Die beiden musikalischen Leiter, Gottfried Hunn (Eichstetten) und Michael Schönstein (Freiburg-Seepark), hatten die Musikerinnen und Musiker gut vorbereitet. Mit Melodien aus verschiedenen Regionen und vor allem dem zeitgenössischen Bereich wussten sie das Publikum zu begeistern. Mit viel Beifall dankte dieses für einen Abend voller Musik. Die Musiker selbst ließen sich nicht lange bitten und gaben gerne Zugaben. Der Konzertabend wurde von der 2001 gegründeten Orchestergemeinschaft Seepark eröffnet. Mit der Filmmelodie zu "Backdraft" wurde ein kräftiger Einstieg gewählt. Vor allem die Schlagwerke dominierten und sorgten auch für ein lautstarkes Finale. Wie die Eichstetter möchten auch die Freiburger sinfonische Musik präsentieren. Sehr schwungvoll gelang dies mit dem Stück "New York 1927". Ragtime-Elemente und Bluestöne waren unüberhörbar. Aus dem Musical "Die Schöne und das Biest" wurden in einem flotten Potpourri mehrere Melodien gekonnt vorgetragen. Nach dem melodiösen Stück ging es mit "Spanish Fever" feurig weiter. Sommer, Sonne und auch etwas Strand wurde dabei musikalisch nachgezeichnet. Discorhythmen und Flamenco-Passagen kennzeichneten das Werk. Königlich war der Beitrag deutscher Marschmusik an diesem Abend. Karl Haefele hatte im 19. Jahrhundert den international angesehenen Marsch "Großherzog Friedrich von Baden" komponiert. Die Orchestergemeinschaft Seepark präsentierte das anspruchsvolle Stück in eleganter Aufmachung. Nach der "Steilvorlage" der Gastkapelle konnten auch die Gastgeber aus Eichstetten das beachtliche Niveau halten, wenn nicht sogar noch etwas steigern. Mit flotter konzertanter Musik unterstrichen die Musiker um Dirigent Gottfried Hunn gleich mehrfach, dass auch sie in der Lage sind, gehobene Unterhaltungsmusik zu präsentieren. Das Publikum erlebte eine festliche Eröffnung mit der schweizerischen "Festival Fanfare". Mit anspruchsvoller Blasmusik ging es weiter mit "Shirim" von Pit Swerts. Konzertant wurde die Folklore lebendig gemacht mit Einblicken in jüdische Lieder und Tänze. Teils leise, nachdenkliche Passagen forderten die Musikerinnen und Musiker heraus. Sehr wechselvoll war auch die Komposition "Gloria Ramirez". Drei weitere Musikstücke hatten amerikanischen Zuschnitt. Eine musikalische Reise durch die Weltmetropole stellte die Ouvertüre von Kees Vlak dar. Ralf Danzeisen ließ die Streifzüge mit seinem Trompetenspiel deutlich werden. Die Atmosphäre von Wolkenkratzern und Häuserschluchten war der Hintergrund zum Stück "Atlantic Avenue". Die Geschäftigkeit einer Großstadt wurde durch Stephanie Hunns Solobeitrag mit der Piccoloflöte gekonnt hörbar gemacht.  von Sebastian Ehret [zur Übersicht]


Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 15. Dezember 2004

Mit Feuereifer: Blasmusik im Seepark

Funkelnde "Lichter der Großstadt" - warum nicht auch einmal im Blasmusiksound? Im voll besetzten Freiburger Bürgerhaus Seepark gestaltete die Orchestergemeinschaft Seepark ihr Jahreskonzert als musikalische Reise durch New York. Im ersten Teil des Abends spielte die Tuniberg-Trachtenkapelle Tiengen unter der Leitung ihres Dirigenten Wilhelm von Dungen Werke aus den 20er-Jahren. Die rhythmisch und harmonisch anspruchsvollen Arrangements verlangten den Musikern Konzentration und viel Engagement ab. Das Publikum dankte der Kapelle mit Applaus. Im 2. Teil des Konzertes präsentierte die Orchestergemeinschaft Seepark - ein aus den Musikvereinen Betzenhausen-Bischofslinde und Freiburg-Mooswald hervorgegangenes, aus über 45 Musikerinnen und Musikern bestehendes Blasorchester - ein schwungvolles Programm. Einen Höhepunkt bildete "Clari-Fun-Key" mit dem Klarinettisten Alexander Kott als Solisten. Die überwiegend jungen Musikerinnen und Musiker überzeugten mit Feuereifer und musikalischem Einsatz. Anhaltender Schlussapplaus - zahlreiche Zugaben. zas [zur Übersicht]


Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 27. April 2004

Blasmusik, weit weg vom Schlager
Frühjahrskonzert des MV Wittental und der Freiburger Orchestergemeinschaft Seepark in der Stegener Kageneckhalle

Dynamisches Spiel: Die Orchestergemeinschaft Seepark begeisterte das Stegener Publikum. FOTO: MONIKA ROMBACH

STEGEN. Frühjahrsdoppelkonzert in Stegen: Für den Auftakt sorgte der Musikverein Wittental mit dem Konzertmarsch "Helios", mit musikalischen Experimenten begeisterte nach der Pause der Gastverein "Orchestergemeinschaft Seepark" aus Freiburg die Besucher in der Kageneckhalle.
"Gold und Silber" ließen die Wittentäler Musiker über ihr geneigtes Publikum regnen, mit einem Werk des österreichischen Komponisten Franz Léhar. Dieser schrieb den melodischen Konzertwalzer 1902 eigens für einen fürstlichen Faschingsball. Es folgten weitere tänzerische Skizzen, von Conferencier Andreas Blaudszun dem Publikum nahe gebracht. Vater Hellmut Blaudszun, langjähriger Dirigent der Wittentäler Kapelle, setzte die Ankündigungen mit "Erinnerungen an ein Ballerlebnis" von Hans Bunt und dem mächtigen "Säbeltanz" um.

Unter dem Motto "Blasmusik fatal" nahm Michael Schönstein im zweiten Konzertteil den Dirigentenstab der "Orchestergemeinschaft Seepark" auf. Zuvor machte Michael Kott die Zuhörer auf das musikalische Anliegen der aus den einstigen Musikvereinen Betzenhausen und Mooswald entstandenen Orchestergemeinschaft aufmerksam: Ein Experiment mit Blasmusik, fernab "verschlagerter" Volksmusik, wie sie heute vielfach über Rundfunk- und Fernsehsender konsumiert wird. Mit dem Stück "A Festival Prelude" (Alfred Reed) stellte sich ein Teil der Register mit ihren im Schnitt sehr jungen Musikern vor. Mit dem Marsch "Seventeen come Sunday" von Ralph Vaughan Williams nahmen sie stramm Kurs auf ihr abendliches Herzstück: "Große Serenade für einen schrecklichen Haufen Bläser und Schlagzeuger".
Im Rahmen des Konzertes zeichnete Bezirksvorsitzender Georg Mayer vom Oberbadischen Blasmusikverband den Trompeter Klaus Hug für 25 aktive Vereinsjahre mit der silbernen Nadel des Verbandes aus. Für den Musikverein würdigte dessen Vorsitzender Klaus Göppentin den Vereinskollegen. Klaus Hug entstammt einer traditionsreichen Musikerfamilie aus Stegen-Wittental. Sein Vater Willi Hug blies bereits die Trompete im Wittentäler Musikverein, leitete ihn lange Jahre als Vorsitzender und gab auch als Vizedirigent vielfach den Ton an. Ihn nahm einst Vater Pius an die Hand und führte ihn in die Blaskapelle ein. Auch für Nachwuchs ist gesorgt: Klaus Hugs Sohn macht als Vertreter der vierten Hug-Generation im Musikverein Wittental Musik.
(Ein Bericht von Monika Rombach) [zur Übersicht]'


Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 27. März 2004

Großer Andrang auf das "Dschungelbuch"
MOOSWALD. Mogli und seine Freunde Balu und die Elefantenparade waren zu Besuch im Fritz-Hüttinger-Haus in Freiburg-Mooswald. Beim ersten Familien-Kino der Orchestergemeinschaft Seepark erlebten die Besucher die Abenteuer in Walt Disneys "Dschungelbuch". Der originell geschmückte Saal und das Dschungelflair ließen die Kinderaugen leuchten und begeisterte die über 450 Gäste vollends. Der Zuspruch war so groß, dass spontan noch eine zweite Vorstellung am späteren Nachmittag gegeben werden musste. Rund um die Veranstaltung konnten die Besucher zudem alle Musikinstrumente eines sinfonischen Blasorchesters kennen lernen und unter fachmännischer Betreuung selbst ausprobieren. Die großen und kleinen Gäste dürfen sich bereits jetzt schon auf den nächsten Kinonachmittag mit dem "König der Löwen" freuen.
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Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 17. März 2004

„Zusammen sind sie besser“
VEREINT IM VEREIN: Die Orchestergemeinschaft Seepark lockt mit dem "Dschungelbuch"
FREIBURG. Sie kannten sich schon lang - nicht nur, weil beide im Bürgerhaus am Seepark probten. Und schließlich haben sie aus zwei Vereinen einen gemacht. Bereut haben die einstigen Musikvereine Freiburg- Mooswald, und Betzenhausen/Bischofslinde ihren Zusammenschluss nie. Ganz im Gegenteil: Als Orchestergemeinschaft Seepark konnten sie ihr Repertoire erweitern und verbessern.

Und das, stellt Dirigent Michael Schönstein, fest, ist für Musikvereine in Freiburg wichtiger denn je. Die Konkurrenz untereinander ist groß - einfach weil es so viele gibt. Außerdem spielt sich’s mit 53 Mitgliedern sehr viel leichter als mit nur 20 Leuten. Schon deshalb, weil die meiste Notenliteratur für Blasorchester auf mindestens 35 Musiker setzt. Und erst recht, wenn das Niveau möglichst hoch sein soll. Diesen Anspruch haben die Mitglieder der Orchestergemeinschaft Seepark, die ihr Ziel mit den meisten anderen Musikvereinen teilen: Wegkommen vom alten Klischee der Blasmusik. Was nicht heißt, dass ihnen ein Traditionsmarsch nicht auch gelänge. Und der macht Tatiana Warbruck (21) sogar Spaß: „Das passt zu meinem Instrument, dem Tenorhorn – und ist mal ein Ausgleich zu den modernen Stücken“. Klarinette-Spielerin Alexandra Müller (27) ist weniger begeistert, meint pragmatisch: „Das Traditionelle muss auch sein. Aber ich spiele lieber anderes“. Beide sind als Kinder in Betzenhausen in den Verein eingestiegen – und dabei geblieben. Genau wie der Vorsitzende Mathias Gutsche und seine Frau Anja Gutsche, die in Mooswald mit dem Musizieren begannen - und in der Orchestergemeinschaft Seepark mit Mitte und Ende 30 bereits zu den Älteren gehören. Denn das Durchschnittsalter liegt bei 21 Jahren. Dabei sind die Vereinsmitglieder auch für erwachsene Neueinsteiger sehr offen. Um möglichst viele darüber zu informieren, dass sie qualifizierten Unterricht anbieten, lassen sie sich auch mal Ungewöhnliches einfallen. Selbst wenn das auf den ersten Blick so rein gar nichts mit Musik zu tun hat. Doch wenn sie nun zum „Dschungebuch“-Schauen einladen, präsentieren sie eben gleichzeitig auch ihre Instrumente. Und die kann dann jeder mal ausprobieren. anb
INFO-BOX Orchestergemeinschaft Seepark: Gegründet: 2001 | Mitglieder: 350 passiv, 53 aktiv | Beitrag: (nur passiv); 16 Euro/Jahr [zur Übersicht]


Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 23. Dezember 2003

"40 Jahre spielte er die Tuba"
Rudi Eberwein ist beim Konzert der Orchestergemeinschaft Seepark verabschiedet worden

BETZENHAUSEN/BISCHOFSLINDE/ MOOSWALD.
Ein voll besetzter großer Saal im Bürgerhaus mit originell dekorierter
Bühne war das gelungene Ambiente des bislang wohl größten musikalischen Erlebnisses von zwei im Stadtteil bekannt gewordenen Musikkapellen, die sich seit wenigen Jahren zur Orchestergemeinschaft Seepark zusammengeschlossen haben. Dem hohen Anspruch wurden zunächst die Gastmusiker aus Hofweier mit ihrem Dirigenten Stefan Polap gerecht wie danach die Orchestergemeinschaft mit Michael Schönstein am Dirigentenpult. Beide Kapellen ließen das Publikum spüren, dass hier Blasmusik nicht nur in besonderer Vielfalt, sondern in feinster Intonation und Melodienführung dargeboten wurde, die ahnen ließ, welche Anstrengungen die Musiker mit einem sehr großen Anteil Jugendlicher auf sich genommen hatten. Zu Beginn des zweiten Teils im Abendprogramm hatte Susanne Lavori ihr Debut als neu ausgebildete Dirigentin mit dem großen Orchester mit Bravour unter lang anhaltendem Beifall gelöst. Johannes Bauernfeind durfte das Leistungsabzeichen in Bronze entgegennehmen. Großen Beifall erhielt zum Schluss des Abends Rudi Eberwein: er wurde von Monika Karczewski nach weit mehr als 40 Jahre währendem aktivem Musikerleben an der großen Tuba verabschiedet. In dieser langen Zeit sei er, meinte Karczewski, eine unverzichtbare Stütze der Kapelle gewesen, durch seinen überaus fleißigen Probenbesuch aber auch zu einem Vorbild für die Jugend geworden. (ein Bericht von Harald Albiker) [zur Übersicht]


Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 02. April 2003

"Nachwuchs stellte sich vor"
Konzert im Bürgerhaus

BETZENHAUSEN/BISCHOFSLINDE. Das Foyer im Bürgerhaus bot am Sonntagnachmittag neben den öfters üblichen Bewirtungstheken einmal einen ganz neuen und zugleich interessanten Anblick. Die Orchestergemeinschaft Seepark mit ihrem Dirigenten Michael Schönstein und den beiden Vorsitzenden Monika Karczewski und Mathias Gutsche hatte zu einem besonderen Nachmittag eingeladen. Der musikalische Nachwuchs zwischen neun und 18 Jahren stellte in Einzeldarbietungen das eigene Instrument bei verschiedensten Stücken vor. Die weit über 150 Gäste, die den kleinen Saal des Bürgerhauses erdrückend füllten, darunter natürlich auch Eltern und Großeltern, spendeten begeisterten Beifall. Der Nachmittag wurde seinem Motto "Musik zum Anfassen" mehr als gerecht. Als besonderes Bonbon konnten auch Nichtmusiker ihr schon immer einmal gewünschtes Traum-Instrument selbst ausprobieren. Des öfteren mussten einige feststellen, dass auch in diesem Bereich noch "kein Meister vom Himmel gefallen ist" Umso mehr wuchs das Verständnis für die Künste der spielenden Jungen und Mädchen.

Natürlich war auch das Ausbilder-Team gekommen. Es war für manche Eltern schön, dieses einmal näher kennen zu lernen. Zum Abschluss des ersten Teils reihten sich auch die schon länger zum Orchester gehörenden Musiker/Innen zum Nachwuchs und gemeinsam spielte man "Infinity and beyond" von Philipp Sparke. Im zweiten Teil erlebten die Gäste noch einmal eine Reihe von Highlights aus dem vergangenen Jahreskonzert. Der Nachmittag wurde zu einer hervorragenden Werbung für die gesamte Orchestergemeinschaft. Mathias Gutsche, der unterhaltsam durchs Programm geführt hatte und seine Kollegin Karczweski waren mit diesem Erfolg mehr als zufrieden. Größten Anteil daran hatten neben den Ausbildern vor allem Dirigent Michael Schönstein. (ein Bericht von Harald Albiker) [zur Übersicht]




Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 21. März 2003

"Zusammenspiel hat sich bewährt"
Musikverein Betzenhausen-Bischofslinde zog Jahresbilanz / Hoffen auf aktive Unterstützung
BETZENHAUSEN/BISCHOFSLINDE. Vor knapp zwei Jahren schlossen sich die Musiker der beiden Musikvereine Mooswald und Betzenhausen-Bischofslinde zur gemeinsamen "Orchestergemeinschaft Seepark" zusammen. Diese Verbindung, so meinte Monika Karczewski, Vorsitzende des Musikvereins Betzenhausen-Bischofslinde, bei der jüngsten Jahreshauptversammlung, habe sich unter der Leitung von Dirigent Michael Schönstein musikalisch hervorragend bewährt. Das letzte Jahreskonzert im vollbesetzten Bürgerhaus sei zu einem großartigen Höhepunkt für alle Besucher geworden. Um diesen Weg weitergehen zu können, bedürfe es aber der aktiven Unterstützung durch Mitglieder und Sponsoren. Die Mitglieder bat Monika Karczewski vor allem um Mithilfe bei Veranstaltungen, aber auch um den Besuch bei öffentlichen Auftritten. Schriftführerin Alexandra Müller gab einen gestrafften Tätigkeitsbericht für den 173 Mitglieder und 26 aktive Musiker (ohne die Aktiven von Mooswald) umfassenden Verein. Mit 62 Proben und Auftritten seien die Musiker stark gefordert worden. Rolf Abendschein lobte als Bürgervereinsvorsitzender die Teilnahme der Orchestergemeinschaft bei vielen Veranstaltungen im Stadtteil und hob die breit gefächerte und gute Jugendarbeit hervor, wodurch viele Jugendliche im Verein eine Heimat fänden. Monika Karczewski durfte für ihr Engagement beim Advents- und Hobbymarkt ein Extralob entgegennehmen.Rolf Hirth erstattete den Kassenbericht, durch die gekürzten Zuschüsse der Stadt war ein erheblicher Rückgang des Gesamtkassenbestandes eingetreten. Die Kassenprüfer hatten keinerlei Einwände, sie bestätigten eine korrekte und übersichtliche Rechnungsführung. Die Neuwahlen wurden von Wahlleiter Michael Kott zügig ausgeführt. Klaus Ruf bleibt zweiter Vorsitzender, Veronika Reichenbach und Mechthild Böttner wurden zu passiven Beisitzern gewählt. Der auf eigenen Wunsch ausscheidende langjährige Beisitzer Karl Halder durfte zum Abschied einen stattlichen Geschenkkorb entgegennehmen. Gabi Gießler wurde neu in das Amt einer Kassenprüferin gewählt. Isabell Schwarz wurde das Jungmusiker- Leistungsabzeichen in Bronze überreicht Für besonders häufigen Probenbesuch wurden Rudi Eberwein, Alexandra Müller und Isabell Kleint mit sehr liebevoll gestalteten kleinen Geschenken geehrt. Zum Abschluss der durch die Musiker mit sehr schönen Melodien umrahmten Mitgliederversammlung gab es noch einen reich bestückten Terminkalender mit zahlreichen Auftritten im Stadtteil aber auch Konzerten innerhalb Freiburgs und der Umgebung bei befreundeten Musikvereinen. Ende Juni ist eine mehrtägige Konzert-Tournee durch die Schweiz geplant, bis es beim Jahreskonzert am 13. Dezember zum Höhepunkt kommen wird. Den Auftakt für die Veranstaltungen bildet ein Jugendkonzert am 30. März um 15 Uhr im Bürgerhaus am Seepark. (ein Bericht von Harald Albiker) [zur Übersicht]


Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 10.12.2002

"Auszeichnung für junge Musiker"
BETZENHAUSEN/BISCHOFSLINDE/MOOSWALD. Im Rahmen eines von Michael Schönstein geleiteten und vom sachkundigen Publikum mit stürmischem Beifall gefeierten ganz hervorragenden Jahreskonzert der Orchestergemeinschaft Seepark, zu dem auch der Patenverein Ihringen mit Ludwig Laberer am Dirigentenpult wesentlich beigetragen hatte, durften die beiden Vorsitzenden der Musikvereine Betzenhausen-Bischofslinde und Mooswald, Monika Karczewski und Mathias Gutsche einige Jungmusiker mit Leistungsnadeln auszeichnen. Jana Schmidt, Isabell Schwarz und Valentin Reichenbach, alle spielen als Instrument die Klarinette, erhielten die Leistungsnadel in Bronze. Dagmar Gondan, Querflöte und Nadine Hassler, Altsaxophon durften bereits die silberne Leistungsnadel mit der herzlichen Gratulation der beiden Vorsitzenden entgegennehmen.

(ein Bericht von Harald Albiker)
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Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom  14. März 2002

"Eine neue Ära im Westen"
Nach der Fusion firmieren zwei Musikvereine jetzt unter Orchestergemeinschaft Seepark

BETZENHAUSEN/ BISCHOFSLINDE. Nach dem geglückten Zusammenschluss der Musikvereine Betzenhausen/Bischofslinde und Mooswald haben sich die Vereine auf einen neuen Namen geeinigt: Die Kapelle firmiert von nun an unter der neuen Bezeichnung Orchestergemeinschaft Seepark - statt, wie bisher, Spielgemeinschaft Betzenhausen Bischofslinde und Mooswald. Zu Beginn der Mitgliederversammlung des Musikvereins Betzenhausen-Bischofslinde hob die Vorsitzende Monika Kraczewski den inzwischen gut ein Jahr währenden geglückten Zusammenschluss der beiden Musikvereine hervor. Wohl den größten Anteil habe daran die herausragende Arbeit des gemeinsamen sehr jungen Dirigenten Michael Schönstein. Ihm sei es gelungen, die überwiegend jungen Musiker/Innen für die gemeinsame Arbeit zu begeistern. Die hohe Qualität des letzten Jahreskonzertes habe dies der großen Zuhörerschaft deutlich vor Augen geführt. Mathias Gutsche, Vorsitzender des Musikvereins Mooswald hob in seinem Grußwort die harmonische Zusammenarbeit beider weiterhin selbständigen Vereine hervor. Die Angebote für die neue Orchestergemeinschaft seien inzwischen lukrativer geworden, die Musiker hätten inzwischen 25 bis 30 Auftritte in den beiden Stadtteilen und außerhalb zu bewältigen. Der neue Name Orchestergemeinschaft trage habe für den Freiburger Westen auch einen verbindenden Charakter. Schriftführer Klaus Kienzler wies in seinem letzten Tätigkeitsbericht auf die Höhepunkte im Vereinsjahr hin. Der Verein habe 185 Mitglieder , für die Musiker habe es neben 46 Proben auch ein von allen Beteiligten gelobtes Übungswochenende in Furtwangen gegeben. Rolf Hirth durfte von einem kleinen Überschuss in der Kasse berichten, finanziell stehe der Verein gut da, obwohl allein für die Ausbildung von Jungmusikern 15 000 Mark ausgegeben worden seien. Monika Karczewski ist (auf eigenen Wunsch in geheimer Wahl) mit großer Mehrheit auch im 16. Jahr seit der Vereinsgründung 1986) wieder zur Vorsitzenden gewählt worden. Seit 1988 hat Klaus Kienzler das Amt des Schriftführers inne. Er wollte sein Amt an Jüngere abgeben. Die Vorsitzende überreichte ihm unter großem Beifall ein großes Präsent . Für ihn wurde Alexandra Ruf als Schriftführerin gewählt. Weiter wurden Anja Jahnke und Matthias Bauernfeiend als aktive und Veronika Reich als passive Beisitzer gewählt. Zum Jugendvertreter wurde Till Hähnert bestimmt. Bürgervereinsvorsitzender Rolf Abendschein sprach für den Stadtteil allen Musikern und ihrem Dirigenten den Dank aus. Mit der Bildung der Orchestergemeinschaft beginne für den Freiburger Westen ein neue Ära im musikalischen Bereich. Bislang zeige sich, dass den beiden Vereine ein guter Schachzug gelungen sei. Kostproben ihres Könnens hatten die Musiker in einem anspruchsvollen Rahmenprogramm des Abends gezeigt.
(ein Bericht von Harald Albiker) [zur Übersicht]


Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom  16. März 2001

"Viel Applaus schon zum Auftakt"
Die Musikvereine Betzenhausen und Mooswald haben ein gemeinsames Ensemble gegründet / Dirigent ist Michael Schönstein

BETZENHAUSEN/MOOSWALD.
Ein neues Orchester stellte sich bei der Mitgliederversammlung des Musikvereins Betzenhausen-Bischofslinde erstmals in der Öffentlichkeit vor – und erhielt schon zum Auftakt seiner Darbietungen viel Applaus. Das neue Ensemble besteht vor allem aus jungen Musikerinnen und Musikern, die den Musikvereinen Betzenhausen-Bischofslinde und Mooswald angehören, ihr Dirigent ist Michael Schönstein. Die Vorsitzenden der beiden Vereine, Monika Karczewski (Betzenhausen) und Mathias Gutsche (Mooswald), erläuterten kurz, weshalb diese Spielgemeinschaft vor einigen Monaten (zunächst probeweise) ins Leben gerufen wurde – der Mangel an Musikern habe sie zu diesem Schritt bewogen.
Erinnerung an die „Siedlermusik" Bereits 1956 sei die schon vor dem Zweiten Weltkrieg als „Siedlermusik" bekannte Kapelle im Mooswald neu gegründet und sehr lange von Martin Kuhn als Dirigent geführt worden, so Mathias Gutsche. Nach Kuhns Rücktritt sei mit Michael Schönstein „ein sehr junger aber guter Dirigent" gefunden worden, der nun die Arbeit mit dem neuen Ensemble aufgenommen hat und dessen musikalisches Vermögen weiter steigern will. Beide Vereine blieben selbständig und hätten weiter ihre eigenen Vorstände, musikalisch aber sprächen sie „im gleichen Ton", betonten die beiden Vorsitzenden. Bei der Mitgliederversammlung des Musikereins Betzenhausen-Bischofslinde jetzt im Bürgerhaus wurde Werner Hirth von den Vorsitzenden Monika Karczewski als Dirigent verabschiedet, er will sich künftig vor allem der Ausbildung der jungen Musiker widmen. In ihrer Laudatio würdigte Monika Karczewski Hirths „große Aufbauarbeit" und betonte, dass der vor 15 Jahren wieder gegründete Musikverein Betzenhausen-Bischofslinde Hirths Loyalität, Freundschaft, Kooperation sowie seinen guten Verbindungen und Erfahrungen als Dirigent vieler Kapellen sehr viel zu verdanken habe. Rolf Abendschein, der Vorsitzende des Bürgervereins Betzenhausen, dankte Werner Hirth für die „vielseitigen kulturellen Beiträge im Stadtteil". Zugleich wünschte er dem neuen Orchester guten Erfolg, denn eine Musikkapelle, jetzt für beide Stadtteile, sei unverzichtbar. Noch einmal dirigierte Werner Hirth Nach einigen Tätigkeitsberichten von Vorstandsmitgliedern wurde der Vereinsführung einstimmig Entlastung zuteil. Gewählt wurden Klaus Ruf (Zweiter Vorsitzender), Karl Halder (passiver Beisitzer) und Veronika Bauernfeind (Kassenprüferin). Schließlich übergab Michael Schönstein unter großem Beifall an Werner Hirth den Dirigentenstab zu einem letzten Auftritt, ehe er dann zum Ausklang des Abends selbst weiter dirigierte.
(ein Bericht von Harald Albiker) [zur Übersicht]


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