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Pressespiegel |
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Pressebericht aus der Badischen Zeitung
vom 18. November 2008
Frieren für den
Fernsehauftritt
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Pressebericht aus der Badischen Zeitung
vom 03. Mai 2008
Zwei Vereine mit nur einem Vorstand
Orchestergemeinschaft Seepark
BETZENHAUSEN / MOOSWALD. Seit 2001 bilden die beiden Musikvereine Betzenhausen-Bischofslinde
und Mooswald die Orchestergemeinschaft Seepark. Doch erst in diesem Jahr kam es zur ersten gemeinsamen
Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus am Seepark. Wie Mathias Gutsche, der Vorsitzende beider Vereine, erläuterte,
wolle man mit einem kleinen Konzert zum Auftakt an frühere Traditionen anknüpfen. Schriftführerin Alexandra Müller
berichtete unter anderem von Auftritten am Weißen Sonntag, beim Betzenhauser Bürgerhock und am Tag der Blasmusik
sowie vom Kirchenkonzert zugunsten der Rotkreuz-Notfallhilfe und dem Jahreskonzert als Höhepunkt des Vereinslebens.
Jugendvertreterin Sandra Link schilderte die wichtigsten Aktivitäten des immer größer werdenden Jugendorchesters.
Es umfasse derzeit 45 Kinder und Jugendliche in der Einzelausbildung — mit steigender Tendenz. Außer etlichen
Auftritten gab es ein Sommerfest der Jugend und das neu eingeführte Probenwochenende in Breitnau. Michael Kott
informierte über die Finanzen der beiden Vereine. Insbesondere der Musikverein Mooswald habe durch den Wegfall
des Seenachtsfestes einen Großteil seiner Einnahmen verloren. Hier müsse nach neuen Einnahmequellen gesucht werden.
Wie die gemeinsame Versammlung beschloss, werden nun in beiden Vereinen die gleichen Jahresbeiträge verlangt.
Damit beträgt der Beitrag in Betzenhausen-Bischofslinde für Neumitglieder künftig 16 statt 12 Euro.
Der Familienbeitrag von 18 Euro fällt künftig weg. Horst Bergamelli, Vorsitzender des Bürgervereins Mooswald,
leitete die Vorstandswahlen und kritisierte die Kürzungen der städtischen Zuschüsse an die Vereine, da diese
eine wichtige Sozialarbeit betrieben. Grundsätzlich müsse wieder auf ein neues Seenachtsfest zu anderen
Bedingungen hingearbeitet werden. Wahlergebnisse: Gemeinsamer Vorstand beider Musikvereine: Vorsitzender
Mathias Gutsche, Kassierer Michael Kott, Schriftführerin Alexandra Müller, Jugendvertreterin Sandra Link,
aktiver Beisitzer Betzenhausen: Max Reichenbach, aktive Beisitzerin Mooswald:
Britta Hauß, passive Beisitzerin
und Elternvertreterin Ursula Jautz, Organisationsberater Wolfgang Hassler. Mitgliederzahlen: Musikverein
Betzenhausen-Bischofslinde: 161, Musikverein Mooswald: 235. Kontakt: Vorsitzender Mathias Gutsche,
Telefon: 0761 / 4760693, E-Mail: info@orchestergemeinschaft.de. von Harald Albiker
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Pressebericht aus der Badischen Zeitung
vom 21. Februar 2006
Ein harmonischer
Rückblick auf die Vereinsgeschichte
Jubiläumsfestakt für “50 Jahre Musikverein Mooswald” /
Viel Lob für die intensive Jugendarbeit in der Orchestergemeinschaft
MOOSWALD. Mit einem gelungenen Jubiläumsfestabend und
der Vorstellung einer hervorragend gestalteten Festschrift feierte der
Musikverein Mooswald am Wochenende sein 50-jähriges Bestehen. Das
Rahmenprogramm bestritt die Orchestergemeinschaft Seepark, der der
Musikverein angehört, unter ihrem Dirigenten Michael Schönstein mit
traditionellen, aber auch zahlreichen sinfonischen und
avantgardistischen Arrangements für Blasmusik. Mathias Gutsche,
Vereinsvorsitzender seit 1993, durfte nach Glückwünschen an den
Musikverein zahlreiche Ehrengäste, darunter Bürgermeister Ulrich von
Kirchbach und Harald Bobeth, Präsident des Oberbadischen
Blasmusikverbandes “Breisgau” , sowie mehrere Ehrenmitglieder aus der
Gründerzeit begrüßen. Von Kirchbach hob die im vielseitigen Vereinsleben
Freiburgs fast einmalige Geschichte des Vereins, in welche die Jugend
fest eingebunden ist, hervor. Musik werde hier nicht einfach konsumiert,
sondern selbst kreativ erarbeitet. In mehreren Kooperationen gehe man
über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus. Er dankte allen zumeist
ehrenamtlich wirkenden Frauen und Männern für diese aktive Arbeit. Dazu
gehörten auch viele Sponsoren, ohne die vieles nicht möglich wäre. Der
Stadtrat und Mooswälder Bürgervereinsvorsitzender Horst Bergamelli bezog
auch den 20 Jahre alt gewordenen Musikverein Betzenhausen-Bischofslinde
(den Partner in der Orchestergemeinschaft) in seine Glückwünsche mit
ein. Als Gastgeschenk hatte er die kostenlose Nutzung des
Fritz-Hüttinger-Hauses für diesen Abend mitgebracht. Ehrenpräsident Karl
Gugel, Gründungsmitglied und selbst 40 Jahre aktiver Musiker, berichtete
in launigen Worten von Erinnerungen aus den ersten Jahren. Als junge
Burschen stellten sie den “alten Hasen” der 1936 gegründeten
Siedlermusik der Vorkriegszeit und Musikern aus der Nachbarschaft die
Stühle bereit und richteten die Noten. Um Instrumente anschaffen zu
können, wurden große Feste, das erste im Rehwinkel, ausgerichtet. In
origineller Art stellte Schriftführer Michael Kott wichtige Ereignisse
aus der Zeit- und Weltgeschichte dem Vereinsgeschehen gegenüber. Seit
dem 25-jährigen Bestehen 1981 sind Anja Gutsche, Thomas Bürgin und Hans
Glunk noch in der Kapelle aktiv. Kott dankte besonders dem bekannten
Cartoonisten und “Herrn der Hühner” Peter Gaymann für seine Mitarbeit an
der Festschrift — in Form von 16 Farbtafeln mit “Musikhühnern”. Den
Hauptgestaltern der Festschrift, außer Kott auch Dirigent Michael
Schönstein, dankte Vorsitzender Mathias Gutsche und überreichte ihnen
einen Gutschein für einen Aufenthalt mit Hotelübernachtung im Europapark
mit ihren Partnerinnen. Ein Stehempfang mit Imbiss ließ den Abend bei
vielen Gesprächen ausklingen. Bereits am Nachmittag waren die älteren
Mitglieder zu Kaffee und Kuchen und einem Diavortrag von Mathias Gutsche
eingeladen gewesen. von Harald Albiker
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Pressebericht aus der Badischen Zeitung
vom 16. Februar 2006
Geburt im Schnogeloch
Der Musikverein Mooswald entstand vor 50 Jahren als
“Siedler-Musikverein Freiburg-West”
MOOSWALD. Der 18. Februar 1956 war in der Gaststätte
“Zum Schnogeloch” die Geburtsstunde des heutigen Musikvereins Mooswald,
damals noch “Siedler-Musikverein Freiburg-West” . Gäbe es verlässliche
Unterlagen, könnten es auch schon nahezu 75 Jahre sein, denn kurz nach
dem Einzug vieler Familien im neu gegründeten Stadtteil Mooswald in den
1930er-Jahren hatten die “Siedler und Eigenheimer” eine eigene
Siedlermusik. Die fand jedoch in den Wirren und Bombennächten des
Zweiten Weltkrieges ein rasches Ende. Initiatoren für die Neugründung
waren Wilhelm Lehmann und Karl Losch, gleichzeitig die ersten
Vorsitzenden. Die einzigen noch lebenden Gründungsmitglieder sind Karl
Gugel, Werner Jost und Fritz Schoch. Leider gibt es kein auffindbares
Gründungsprotokoll. Laut einer Inventarliste waren es 21
Gründungsmitglieder, die fast alle auch Musiker waren. Geld war kaum
vorhanden, so mussten die Musiker ihre Instrumente selbst finanzieren
und je Probenabend auch noch je 50 Pfennig für den Dirigenten — der
erste war Paul Schulz — bezahlen. Statt einer eigenen Uniform gelang es
dem Vorstand, ausgemusterte grüne Polizeiuniformen zu erwerben. Dies
führte gelegentlich zu peinlichen, aber auch lustigen Verwechslungen.
Schon am 1. Mai des Gründungsjahres begann die bis heute bestehende
Tradition des Maiweckens. 1961 wurde der Musikverein in “Musikverein
Freiburg-West” , 1984 dann in Musikverein “Freiburg-Mooswald” umbenannt,
um die Verbundenheit mit dem Stadtteil zu betonen. Nach der Gründung
Landwassers war ja Freiburg-West nicht mehr der westlichste Stadtteil.
Mit einem viertägigen Fest auf dem Flugplatzgelände wurde 1981 das
25-jährige Bestehen ausgiebig gefeiert. Immer stärker setzte der
Musikverein auf die Jugend. Wesentlichen Anteil daran hatte der
langjährige Vorsitzende und Ehrenpräsident Karl Gugel in Zusammenarbeit
mit dem über 25 Jahre lang sehr erfolgreich wirkenden Dirigenten Martin
Kuhn. 1982 wurde nach den alten Polizeiuniformen und nachfolgenden
grauen Jacketts eine neue Uniform mit Stadtteilwappen Wirklichkeit. Über
13 Jahre lang leitete der heutige Präsident des Oberbadischen
Blasmusikverbandes Breisgau, Harald Bobeth, die Geschicke des Vereins
als Vorsitzender, ehe Mathias Gutsche 1991 dieses Amt übernahm. 1998
wurde Michael Schönstein neuer Dirigent. Mit ihm erlebte die
Musikkapelle einen deutlichen musikalischen Aufschwung hin zu einem
sinfonischen Orchester. Noch fehlte eine größere Anzahl von Musikern. Da
der Nachbarverein Betzenhausen-Bischofslinde um 2000 einen neuen
Dirigenten suchte, kam es zu gemeinsamen Vorstandssitzungen mit dem Ziel
einer Kooperation beider Orchester. Ein Jahr später war es soweit. Mit
“Orchestergemeinschaft Seepark” war bald auch ein gemeinsamer Name
gefunden. So können dieses Jahr gleich drei “Jubiläen” gefeiert werden:
50 Jahre Musikverein Mooswald, 20 Jahre Musikverein
Betzenhausen-Bischofslinde und fünf Jahre Orchestergemeinschaft Seepark.
Das neu formierte rund 50 Musiker umfassende Orchester hat in vielen
Sparten unter der Leitung des noch sehr jungen Dirigenten Michael
Schönstein sehr an musikalischer Qualität gewonnen. Inzwischen wurde
sogar ein recht flottes Jugendorchester gegründet.Eine Festschrift
würdigt alle drei “Jubiläen” .
Beginn der Jubiläumsfeierlichkeiten am Samstag, 18. Februar, ist um 15
Uhr im Fritz— Hüttinger-Haus, Am Hägle 1, mit einer Kaffeetafel für alle
Mitglieder (Einlass 14 Uhr). Dabei gibt es Gelegenheit, die
Bildausstellung zur Geschichte des Musikvereins anzusehen. Um 19 Uhr
beginnt der Festabend mit Sektempfang, ebenfalls im Fritz— Hüttinger—
Haus. Außer Ehrungen gibt es einen Abriss der Chronik des Musikvereins,
außerdem wird die Festschrift vorgestellt. von Harald Albiker
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Pressebericht aus der Badischen Zeitung
vom 8. April 2005
Musik als Bindeglied
- Doppelkonzert in Eichstetten
Musikverein Eichstetten und Orchestergemeinschaft Seepark boten Musik
auf hohem Niveau.
EICHSTETTEN.
Einen hohen Unterhaltungswert hatte der Konzertabend des Musikvereines
in der Festhalle. Das musikalische Niveau wurde auch durch die Teilnahme
der Orchestergemeinschaft Seepark deutlich angehoben. "Das Pflänzchen
der Partnerschaft entwickelt sich positiv". Mit dieser Feststellung
umriss Eichstettens Bürgermeister Gerhard Kiechle den Gastauftritt der
Orchestergemeinschaft Seepark in Eichstetten. Jüngst hatte die
Kaiserstuhlgemeinde mit dem Freiburger Stadtteil Mooswald eine
Stadt-Land-Partnerschaft begründet und das gemeinsame Konzertieren
bildete dabei einen weiteren Mosaikstein des Zusammenwachsens und
gegenseitigen Kennenlernens. Kiechle und auch der Vertreter des
Bürgvereins Mooswald, Horst Bergamelli, unterstrichen in ihren
Grußworten die Wichtigkeit der Verbindung. Vor allem sollen Stadt und
Land auch in der Region noch näher zusammenkommen. Keine
Berührungsängste hatten die Musikerinnen und Musiker beider Kapellen.
Frisch und unbeschwert agierten die rund 90 Mitglieder beider Kapellen
auf der Bühne. Dabei wurde deutlich, dass beide in der Oberstufe
angesiedelt sind und ein beachtenswertes musikalisches Niveau haben. Die
beiden musikalischen Leiter, Gottfried Hunn (Eichstetten) und Michael
Schönstein (Freiburg-Seepark), hatten die Musikerinnen und Musiker gut
vorbereitet. Mit Melodien aus verschiedenen Regionen und vor allem dem
zeitgenössischen Bereich wussten sie das Publikum zu begeistern. Mit
viel Beifall dankte dieses für einen Abend voller Musik. Die Musiker
selbst ließen sich nicht lange bitten und gaben gerne Zugaben. Der
Konzertabend wurde von der 2001 gegründeten Orchestergemeinschaft
Seepark eröffnet. Mit der Filmmelodie zu "Backdraft" wurde ein kräftiger
Einstieg gewählt. Vor allem die Schlagwerke dominierten und sorgten auch
für ein lautstarkes Finale. Wie die Eichstetter möchten auch die
Freiburger sinfonische Musik präsentieren. Sehr schwungvoll gelang dies
mit dem Stück "New York 1927". Ragtime-Elemente und Bluestöne waren
unüberhörbar. Aus dem Musical "Die Schöne und das Biest" wurden in einem
flotten Potpourri mehrere Melodien gekonnt vorgetragen. Nach dem
melodiösen Stück ging es mit "Spanish Fever" feurig weiter. Sommer,
Sonne und auch etwas Strand wurde dabei musikalisch nachgezeichnet.
Discorhythmen und Flamenco-Passagen kennzeichneten das Werk. Königlich
war der Beitrag deutscher Marschmusik an diesem Abend. Karl Haefele
hatte im 19. Jahrhundert den international angesehenen Marsch
"Großherzog Friedrich von Baden" komponiert. Die Orchestergemeinschaft
Seepark präsentierte das anspruchsvolle Stück in eleganter Aufmachung.
Nach der "Steilvorlage" der Gastkapelle konnten auch die Gastgeber aus
Eichstetten das beachtliche Niveau halten, wenn nicht sogar noch etwas
steigern. Mit flotter konzertanter Musik unterstrichen die Musiker um
Dirigent Gottfried Hunn gleich mehrfach, dass auch sie in der Lage sind,
gehobene Unterhaltungsmusik zu präsentieren. Das Publikum erlebte eine
festliche Eröffnung mit der schweizerischen "Festival Fanfare". Mit
anspruchsvoller Blasmusik ging es weiter mit "Shirim" von Pit Swerts.
Konzertant wurde die Folklore lebendig gemacht mit Einblicken in
jüdische Lieder und Tänze. Teils leise, nachdenkliche Passagen forderten
die Musikerinnen und Musiker heraus. Sehr wechselvoll war auch die
Komposition "Gloria Ramirez". Drei weitere Musikstücke hatten
amerikanischen Zuschnitt. Eine musikalische Reise durch die
Weltmetropole stellte die Ouvertüre von Kees Vlak dar. Ralf Danzeisen
ließ die Streifzüge mit seinem Trompetenspiel deutlich werden. Die
Atmosphäre von Wolkenkratzern und Häuserschluchten war der Hintergrund
zum Stück "Atlantic Avenue". Die Geschäftigkeit einer Großstadt wurde
durch Stephanie Hunns Solobeitrag mit der Piccoloflöte gekonnt hörbar
gemacht. von Sebastian Ehret
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Pressebericht aus der Badischen Zeitung
vom 15. Dezember 2004
Mit Feuereifer:
Blasmusik im Seepark
Funkelnde
"Lichter der Großstadt" - warum nicht auch einmal im Blasmusiksound? Im
voll besetzten Freiburger Bürgerhaus Seepark gestaltete die
Orchestergemeinschaft Seepark ihr Jahreskonzert als musikalische Reise
durch New York. Im ersten Teil des Abends spielte die
Tuniberg-Trachtenkapelle Tiengen unter der Leitung ihres Dirigenten
Wilhelm von Dungen Werke aus den 20er-Jahren. Die rhythmisch und
harmonisch anspruchsvollen Arrangements verlangten den Musikern
Konzentration und viel Engagement ab. Das Publikum dankte der Kapelle
mit Applaus. Im 2. Teil des Konzertes präsentierte die
Orchestergemeinschaft Seepark - ein aus den Musikvereinen
Betzenhausen-Bischofslinde und Freiburg-Mooswald hervorgegangenes, aus
über 45 Musikerinnen und Musikern bestehendes Blasorchester - ein
schwungvolles Programm. Einen Höhepunkt bildete "Clari-Fun-Key" mit dem
Klarinettisten Alexander Kott als Solisten. Die überwiegend jungen
Musikerinnen und Musiker überzeugten mit Feuereifer und musikalischem
Einsatz. Anhaltender Schlussapplaus - zahlreiche Zugaben.
zas
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Pressebericht aus der
Badischen Zeitung vom
27. April 2004
Blasmusik, weit weg
vom Schlager
Frühjahrskonzert des
MV Wittental und der Freiburger Orchestergemeinschaft Seepark in der
Stegener Kageneckhalle |
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Dynamisches
Spiel: Die Orchestergemeinschaft Seepark begeisterte das Stegener
Publikum.
FOTO: MONIKA ROMBACH |
STEGEN.
Frühjahrsdoppelkonzert in Stegen: Für den Auftakt sorgte der Musikverein
Wittental mit dem Konzertmarsch "Helios", mit musikalischen Experimenten
begeisterte nach der Pause der Gastverein "Orchestergemeinschaft
Seepark" aus Freiburg die Besucher in der Kageneckhalle.
"Gold und Silber" ließen die
Wittentäler Musiker über ihr geneigtes Publikum regnen, mit einem Werk
des österreichischen Komponisten Franz Léhar. Dieser schrieb den
melodischen Konzertwalzer 1902 eigens für einen fürstlichen
Faschingsball. Es folgten weitere tänzerische Skizzen, von Conferencier
Andreas Blaudszun dem Publikum nahe gebracht. Vater Hellmut Blaudszun,
langjähriger Dirigent der Wittentäler Kapelle, setzte die Ankündigungen
mit "Erinnerungen an ein Ballerlebnis" von Hans Bunt und dem mächtigen
"Säbeltanz" um. |
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Unter dem Motto "Blasmusik
fatal" nahm Michael Schönstein im zweiten Konzertteil den Dirigentenstab
der "Orchestergemeinschaft Seepark" auf. Zuvor machte Michael Kott die
Zuhörer auf das musikalische Anliegen der aus den einstigen
Musikvereinen Betzenhausen und Mooswald entstandenen
Orchestergemeinschaft aufmerksam: Ein Experiment mit Blasmusik, fernab "verschlagerter"
Volksmusik, wie sie heute vielfach über Rundfunk- und Fernsehsender
konsumiert wird. Mit dem Stück "A Festival Prelude" (Alfred Reed)
stellte sich ein Teil der Register mit ihren im Schnitt sehr jungen
Musikern vor. Mit dem Marsch "Seventeen come Sunday" von Ralph Vaughan
Williams nahmen sie stramm Kurs auf ihr abendliches Herzstück: "Große
Serenade für einen schrecklichen Haufen Bläser und Schlagzeuger".
Im Rahmen des Konzertes zeichnete Bezirksvorsitzender Georg Mayer vom
Oberbadischen Blasmusikverband den Trompeter Klaus Hug für 25 aktive
Vereinsjahre mit der silbernen Nadel des Verbandes aus. Für den
Musikverein würdigte dessen Vorsitzender Klaus Göppentin den
Vereinskollegen. Klaus Hug entstammt einer traditionsreichen
Musikerfamilie aus Stegen-Wittental. Sein Vater Willi Hug blies bereits
die Trompete im Wittentäler Musikverein, leitete ihn lange Jahre als
Vorsitzender und gab auch als Vizedirigent vielfach den Ton an. Ihn nahm
einst Vater Pius an die Hand und führte ihn in die Blaskapelle ein. Auch
für Nachwuchs ist gesorgt: Klaus Hugs Sohn macht als Vertreter der
vierten Hug-Generation im Musikverein Wittental Musik.
(Ein Bericht von Monika Rombach)
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Pressebericht aus der Badischen Zeitung
vom 27. März 2004
Großer Andrang auf
das "Dschungelbuch"
MOOSWALD. Mogli und seine
Freunde Balu und die Elefantenparade waren zu Besuch im
Fritz-Hüttinger-Haus in Freiburg-Mooswald. Beim ersten Familien-Kino der
Orchestergemeinschaft Seepark erlebten die Besucher die Abenteuer in
Walt Disneys "Dschungelbuch". Der originell geschmückte Saal und das
Dschungelflair ließen die Kinderaugen leuchten und begeisterte die über
450 Gäste vollends. Der Zuspruch war so groß, dass spontan noch eine
zweite Vorstellung am späteren Nachmittag gegeben werden musste. Rund um
die Veranstaltung konnten die Besucher zudem alle Musikinstrumente eines
sinfonischen Blasorchesters kennen lernen und unter fachmännischer
Betreuung selbst ausprobieren. Die großen und kleinen Gäste dürfen sich
bereits jetzt schon auf den nächsten Kinonachmittag mit dem "König der
Löwen" freuen.
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Pressebericht aus der
Badischen Zeitung vom
17. März 2004
„Zusammen sind sie
besser“
VEREINT IM VEREIN:
Die
Orchestergemeinschaft Seepark lockt mit dem
"Dschungelbuch"
FREIBURG. Sie
kannten sich schon lang - nicht nur, weil beide im Bürgerhaus am Seepark
probten. Und schließlich haben sie aus zwei Vereinen einen gemacht.
Bereut haben die einstigen Musikvereine Freiburg- Mooswald, und
Betzenhausen/Bischofslinde ihren Zusammenschluss nie. Ganz im Gegenteil:
Als Orchestergemeinschaft Seepark konnten sie ihr Repertoire erweitern
und verbessern.
Und das, stellt Dirigent Michael Schönstein, fest, ist für Musikvereine
in Freiburg wichtiger denn je. Die Konkurrenz untereinander ist groß -
einfach weil es so viele gibt. Außerdem spielt sich’s mit 53 Mitgliedern
sehr viel leichter als mit nur 20 Leuten. Schon deshalb, weil die meiste
Notenliteratur für Blasorchester auf mindestens 35 Musiker setzt. Und
erst recht, wenn das Niveau möglichst hoch sein soll. Diesen Anspruch
haben die Mitglieder der Orchestergemeinschaft Seepark, die ihr Ziel mit
den meisten anderen Musikvereinen teilen: Wegkommen vom alten Klischee
der Blasmusik. Was nicht heißt, dass ihnen ein Traditionsmarsch nicht
auch gelänge. Und der macht Tatiana Warbruck (21) sogar Spaß: „Das passt
zu meinem Instrument, dem Tenorhorn – und ist mal ein Ausgleich zu den
modernen Stücken“. Klarinette-Spielerin Alexandra Müller (27) ist
weniger begeistert, meint pragmatisch: „Das Traditionelle muss auch
sein. Aber ich spiele lieber anderes“. Beide sind als Kinder in
Betzenhausen in den Verein eingestiegen – und dabei geblieben. Genau wie
der Vorsitzende Mathias Gutsche und seine Frau Anja Gutsche, die in
Mooswald mit dem Musizieren begannen - und in der Orchestergemeinschaft
Seepark mit Mitte und Ende 30 bereits zu den Älteren gehören. Denn das
Durchschnittsalter liegt bei 21 Jahren. Dabei sind die Vereinsmitglieder
auch für erwachsene Neueinsteiger sehr offen. Um möglichst viele darüber
zu informieren, dass sie qualifizierten Unterricht anbieten, lassen sie
sich auch mal Ungewöhnliches einfallen. Selbst wenn das auf den ersten
Blick so rein gar nichts mit Musik zu tun hat. Doch wenn sie nun zum „Dschungebuch“-Schauen
einladen, präsentieren sie eben gleichzeitig auch ihre Instrumente. Und
die kann dann jeder mal ausprobieren. anb
INFO-BOX
Orchestergemeinschaft Seepark: Gegründet: 2001
| Mitglieder: 350 passiv, 53 aktiv | Beitrag: (nur passiv); 16 Euro/Jahr
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Pressebericht aus der
Badischen Zeitung vom
23. Dezember 2003
"40 Jahre spielte er
die Tuba"
Rudi Eberwein ist beim Konzert der Orchestergemeinschaft Seepark
verabschiedet worden
BETZENHAUSEN/BISCHOFSLINDE/ MOOSWALD.
Ein voll besetzter großer Saal im
Bürgerhaus mit originell dekorierter
Bühne war das gelungene Ambiente
des bislang wohl größten musikalischen Erlebnisses von zwei im Stadtteil
bekannt gewordenen Musikkapellen, die sich seit wenigen Jahren zur
Orchestergemeinschaft Seepark zusammengeschlossen haben.
Dem hohen
Anspruch wurden zunächst die Gastmusiker aus Hofweier mit ihrem
Dirigenten Stefan Polap gerecht wie danach die Orchestergemeinschaft mit
Michael Schönstein am Dirigentenpult. Beide Kapellen ließen das Publikum
spüren, dass hier Blasmusik nicht nur in besonderer Vielfalt, sondern in
feinster Intonation und Melodienführung dargeboten wurde, die ahnen
ließ, welche Anstrengungen die Musiker mit einem sehr großen Anteil
Jugendlicher auf sich genommen hatten.
Zu Beginn des zweiten Teils im Abendprogramm hatte
Susanne Lavori ihr Debut als neu ausgebildete Dirigentin mit dem großen
Orchester mit Bravour unter lang anhaltendem Beifall gelöst.
Johannes
Bauernfeind durfte das Leistungsabzeichen in Bronze entgegennehmen.
Großen Beifall erhielt zum Schluss des Abends Rudi Eberwein: er wurde
von Monika Karczewski nach weit mehr als 40 Jahre währendem aktivem
Musikerleben an der großen Tuba verabschiedet. In dieser langen Zeit sei
er, meinte Karczewski, eine unverzichtbare Stütze der Kapelle gewesen,
durch seinen überaus fleißigen Probenbesuch aber auch zu einem Vorbild
für die Jugend geworden.
(ein
Bericht von Harald Albiker)
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Pressebericht aus der
Badischen Zeitung vom
02. April 2003
"Nachwuchs stellte sich vor"
Konzert im Bürgerhaus
BETZENHAUSEN/BISCHOFSLINDE. Das Foyer im Bürgerhaus bot
am Sonntagnachmittag neben den öfters üblichen Bewirtungstheken einmal
einen ganz neuen und zugleich interessanten Anblick. Die
Orchestergemeinschaft Seepark mit ihrem Dirigenten Michael Schönstein
und den beiden Vorsitzenden Monika Karczewski und Mathias Gutsche hatte
zu einem besonderen Nachmittag eingeladen. Der musikalische Nachwuchs
zwischen neun und 18 Jahren stellte in Einzeldarbietungen das eigene
Instrument bei verschiedensten Stücken vor. Die weit über 150 Gäste, die den kleinen Saal des
Bürgerhauses erdrückend füllten, darunter natürlich auch Eltern und
Großeltern, spendeten begeisterten Beifall. Der Nachmittag wurde seinem
Motto "Musik zum Anfassen" mehr als gerecht. Als besonderes Bonbon
konnten auch Nichtmusiker ihr schon immer einmal gewünschtes
Traum-Instrument selbst ausprobieren. Des öfteren mussten einige
feststellen, dass auch in diesem Bereich noch "kein Meister vom Himmel
gefallen ist" Umso mehr wuchs das Verständnis für die Künste der
spielenden Jungen und Mädchen.
Natürlich war auch das Ausbilder-Team gekommen. Es war
für manche Eltern schön, dieses einmal näher kennen zu lernen. Zum
Abschluss des ersten Teils reihten sich auch die schon länger zum
Orchester gehörenden Musiker/Innen zum Nachwuchs und gemeinsam spielte
man "Infinity and beyond" von Philipp Sparke. Im zweiten Teil erlebten die Gäste noch einmal eine
Reihe von Highlights aus dem vergangenen Jahreskonzert. Der Nachmittag
wurde zu einer hervorragenden Werbung für die gesamte
Orchestergemeinschaft. Mathias Gutsche, der unterhaltsam durchs Programm
geführt hatte und seine Kollegin Karczweski waren mit diesem Erfolg mehr
als zufrieden. Größten Anteil daran hatten neben den Ausbildern vor
allem Dirigent Michael Schönstein.
(ein
Bericht von Harald Albiker)
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Pressebericht aus der
Badischen Zeitung vom
21. März 2003
"Zusammenspiel hat sich bewährt"
Musikverein Betzenhausen-Bischofslinde zog Jahresbilanz / Hoffen auf
aktive Unterstützung
BETZENHAUSEN/BISCHOFSLINDE.
Vor knapp zwei Jahren schlossen sich die Musiker der beiden Musikvereine
Mooswald und Betzenhausen-Bischofslinde zur gemeinsamen
"Orchestergemeinschaft Seepark" zusammen. Diese Verbindung, so meinte
Monika Karczewski, Vorsitzende des Musikvereins
Betzenhausen-Bischofslinde, bei der jüngsten Jahreshauptversammlung,
habe sich unter der Leitung von Dirigent Michael Schönstein musikalisch
hervorragend bewährt. Das letzte
Jahreskonzert im vollbesetzten Bürgerhaus sei zu einem großartigen
Höhepunkt für alle Besucher geworden. Um diesen Weg weitergehen zu
können, bedürfe es aber der aktiven Unterstützung durch Mitglieder und
Sponsoren. Die Mitglieder bat Monika Karczewski vor allem um Mithilfe
bei Veranstaltungen, aber auch um den Besuch bei öffentlichen
Auftritten. Schriftführerin
Alexandra Müller gab einen gestrafften Tätigkeitsbericht für den 173
Mitglieder und 26 aktive Musiker (ohne die Aktiven von Mooswald)
umfassenden Verein. Mit 62 Proben und Auftritten seien die Musiker stark
gefordert worden. Rolf Abendschein lobte als Bürgervereinsvorsitzender
die Teilnahme der Orchestergemeinschaft bei vielen Veranstaltungen im
Stadtteil und hob die breit gefächerte und gute Jugendarbeit hervor,
wodurch viele Jugendliche im Verein eine Heimat fänden. Monika
Karczewski durfte für ihr Engagement beim Advents- und Hobbymarkt ein
Extralob entgegennehmen.Rolf Hirth
erstattete den Kassenbericht, durch die gekürzten Zuschüsse der Stadt
war ein erheblicher Rückgang des Gesamtkassenbestandes eingetreten. Die
Kassenprüfer hatten keinerlei Einwände, sie bestätigten eine korrekte
und übersichtliche Rechnungsführung. Die Neuwahlen wurden von Wahlleiter
Michael Kott zügig ausgeführt. Klaus Ruf bleibt zweiter Vorsitzender,
Veronika Reichenbach und Mechthild Böttner wurden zu passiven Beisitzern
gewählt. Der auf eigenen Wunsch ausscheidende langjährige Beisitzer Karl
Halder durfte zum Abschied einen stattlichen Geschenkkorb
entgegennehmen. Gabi Gießler wurde neu in das Amt einer Kassenprüferin
gewählt. Isabell Schwarz
wurde das Jungmusiker- Leistungsabzeichen in Bronze überreicht Für
besonders häufigen Probenbesuch wurden Rudi Eberwein, Alexandra Müller
und Isabell Kleint mit sehr liebevoll gestalteten kleinen Geschenken
geehrt. Zum Abschluss der durch die Musiker mit sehr schönen Melodien
umrahmten Mitgliederversammlung gab es noch einen reich bestückten
Terminkalender mit zahlreichen Auftritten im Stadtteil aber auch
Konzerten innerhalb Freiburgs und der Umgebung bei befreundeten
Musikvereinen. Ende Juni ist eine mehrtägige Konzert-Tournee durch die
Schweiz geplant, bis es beim Jahreskonzert am 13. Dezember zum Höhepunkt
kommen wird. Den Auftakt für die Veranstaltungen bildet ein
Jugendkonzert am 30. März um 15 Uhr im Bürgerhaus am Seepark.
(ein
Bericht von Harald Albiker)
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Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 10.12.2002
"Auszeichnung
für junge Musiker"
BETZENHAUSEN/BISCHOFSLINDE/MOOSWALD.
Im Rahmen eines von Michael Schönstein geleiteten und vom sachkundigen
Publikum mit stürmischem Beifall gefeierten ganz hervorragenden
Jahreskonzert der Orchestergemeinschaft Seepark, zu dem auch der
Patenverein Ihringen mit Ludwig Laberer am Dirigentenpult wesentlich
beigetragen hatte, durften die beiden Vorsitzenden der Musikvereine
Betzenhausen-Bischofslinde und Mooswald, Monika Karczewski und Mathias
Gutsche einige Jungmusiker mit Leistungsnadeln auszeichnen. Jana
Schmidt, Isabell Schwarz und Valentin Reichenbach, alle spielen als
Instrument die Klarinette, erhielten die Leistungsnadel in Bronze.
Dagmar Gondan, Querflöte und Nadine Hassler, Altsaxophon durften bereits
die silberne Leistungsnadel mit der herzlichen Gratulation der beiden
Vorsitzenden entgegennehmen.
(ein Bericht von Harald Albiker)
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Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 14. März 2002
"Eine neue Ära
im Westen"
Nach der Fusion firmieren zwei Musikvereine jetzt unter
Orchestergemeinschaft Seepark
BETZENHAUSEN/ BISCHOFSLINDE. Nach dem geglückten
Zusammenschluss der Musikvereine Betzenhausen/Bischofslinde und Mooswald
haben sich die Vereine auf einen neuen Namen geeinigt: Die Kapelle
firmiert von nun an unter der neuen Bezeichnung Orchestergemeinschaft
Seepark - statt, wie bisher, Spielgemeinschaft Betzenhausen
Bischofslinde und Mooswald. Zu Beginn der Mitgliederversammlung des Musikvereins
Betzenhausen-Bischofslinde hob die Vorsitzende Monika Kraczewski den
inzwischen gut ein Jahr währenden geglückten Zusammenschluss der beiden
Musikvereine hervor. Wohl den größten Anteil habe daran die
herausragende Arbeit des gemeinsamen sehr jungen Dirigenten Michael
Schönstein. Ihm sei es gelungen, die überwiegend jungen Musiker/Innen
für die gemeinsame Arbeit zu begeistern. Die hohe Qualität des letzten
Jahreskonzertes habe dies der großen Zuhörerschaft deutlich vor Augen
geführt. Mathias Gutsche, Vorsitzender des Musikvereins Mooswald
hob in seinem Grußwort die harmonische Zusammenarbeit beider weiterhin
selbständigen Vereine hervor. Die Angebote für die neue
Orchestergemeinschaft seien inzwischen lukrativer geworden, die Musiker
hätten inzwischen 25 bis 30 Auftritte in den beiden Stadtteilen und
außerhalb zu bewältigen. Der neue Name Orchestergemeinschaft trage habe
für den Freiburger Westen auch einen verbindenden Charakter. Schriftführer Klaus Kienzler wies in seinem letzten
Tätigkeitsbericht auf die Höhepunkte im Vereinsjahr hin. Der Verein habe
185 Mitglieder , für die Musiker habe es neben 46 Proben auch ein von
allen Beteiligten gelobtes Übungswochenende in Furtwangen gegeben. Rolf
Hirth durfte von einem kleinen Überschuss in der Kasse berichten,
finanziell stehe der Verein gut da, obwohl allein für die Ausbildung von
Jungmusikern 15 000 Mark ausgegeben worden seien. Monika Karczewski ist
(auf eigenen Wunsch in geheimer Wahl) mit großer Mehrheit auch im 16.
Jahr seit der Vereinsgründung 1986) wieder zur Vorsitzenden gewählt
worden. Seit 1988 hat Klaus Kienzler das Amt des Schriftführers inne. Er
wollte sein Amt an Jüngere abgeben. Die Vorsitzende überreichte ihm
unter großem Beifall ein großes Präsent . Für ihn wurde Alexandra Ruf
als Schriftführerin gewählt. Weiter wurden Anja Jahnke und Matthias
Bauernfeiend als aktive und Veronika Reich als passive Beisitzer
gewählt. Zum Jugendvertreter wurde Till Hähnert bestimmt.
Bürgervereinsvorsitzender Rolf Abendschein sprach für den Stadtteil
allen Musikern und ihrem Dirigenten den Dank aus. Mit der Bildung der
Orchestergemeinschaft beginne für den Freiburger Westen ein neue Ära im
musikalischen Bereich. Bislang zeige sich, dass den beiden Vereine ein
guter Schachzug gelungen sei. Kostproben ihres Könnens hatten die
Musiker in einem anspruchsvollen Rahmenprogramm des Abends gezeigt. (ein Bericht von Harald Albiker)
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Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 16. März 2001
"Viel Applaus
schon zum Auftakt"
Die Musikvereine
Betzenhausen und Mooswald haben ein gemeinsames Ensemble gegründet /
Dirigent ist Michael Schönstein
BETZENHAUSEN/MOOSWALD. Ein neues Orchester stellte sich bei der
Mitgliederversammlung des Musikvereins Betzenhausen-Bischofslinde erstmals in
der Öffentlichkeit vor – und erhielt schon zum Auftakt seiner Darbietungen viel Applaus. Das neue Ensemble besteht vor allem aus
jungen Musikerinnen und Musikern, die den Musikvereinen Betzenhausen-Bischofslinde
und Mooswald angehören, ihr Dirigent ist Michael Schönstein. Die Vorsitzenden der
beiden Vereine, Monika Karczewski (Betzenhausen) und Mathias Gutsche
(Mooswald), erläuterten kurz, weshalb diese Spielgemeinschaft vor einigen Monaten
(zunächst probeweise) ins Leben gerufen wurde – der Mangel an Musikern habe sie zu diesem
Schritt bewogen.
Erinnerung an die „Siedlermusik" Bereits 1956 sei die schon vor dem
Zweiten Weltkrieg als „Siedlermusik" bekannte Kapelle im Mooswald neu gegründet und sehr lange
von Martin Kuhn als Dirigent geführt worden, so Mathias Gutsche. Nach Kuhns Rücktritt sei
mit Michael Schönstein „ein sehr junger aber guter Dirigent" gefunden worden, der nun
die Arbeit mit dem neuen Ensemble aufgenommen hat und dessen musikalisches Vermögen
weiter steigern will. Beide Vereine blieben selbständig und
hätten weiter ihre eigenen Vorstände, musikalisch aber sprächen sie „im gleichen Ton", betonten
die beiden Vorsitzenden. Bei der Mitgliederversammlung des
Musikereins Betzenhausen-Bischofslinde jetzt im Bürgerhaus wurde Werner Hirth von den
Vorsitzenden Monika Karczewski als Dirigent verabschiedet, er will sich künftig vor
allem der Ausbildung der jungen Musiker widmen. In ihrer Laudatio würdigte Monika
Karczewski Hirths „große Aufbauarbeit" und betonte, dass der vor 15 Jahren wieder gegründete
Musikverein Betzenhausen-Bischofslinde Hirths Loyalität, Freundschaft, Kooperation
sowie seinen guten Verbindungen und Erfahrungen als Dirigent vieler Kapellen sehr viel zu
verdanken habe. Rolf Abendschein, der Vorsitzende des Bürgervereins Betzenhausen, dankte Werner
Hirth für die „vielseitigen kulturellen Beiträge im Stadtteil". Zugleich wünschte er dem
neuen Orchester guten Erfolg, denn eine Musikkapelle, jetzt für beide Stadtteile,
sei unverzichtbar.
Noch einmal dirigierte Werner Hirth
Nach einigen Tätigkeitsberichten von
Vorstandsmitgliedern wurde der Vereinsführung einstimmig Entlastung zuteil. Gewählt
wurden Klaus Ruf (Zweiter Vorsitzender), Karl Halder (passiver Beisitzer) und
Veronika Bauernfeind (Kassenprüferin). Schließlich übergab Michael Schönstein
unter großem Beifall an Werner Hirth den Dirigentenstab zu einem letzten Auftritt,
ehe er dann zum Ausklang des Abends selbst weiter dirigierte.
(ein Bericht von Harald Albiker)
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